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Queere Geschichte(n) entdecken: Der Juni im hdgö
 
 
 
Protestplakat „See my true colors“, Vienna Pride-Parade 2023, Markus Guschelbauer / hdgö


Queere Geschichte(n) entdecken: Der Juni im hdgö

Der Juni steht im Zeichen des Regenbogens – auch bei uns im Museum! Der Pride Month erinnert nicht nur an Sichtbarkeit und Vielfalt, sondern auch an jahrzehntelange Kämpfe um Anerkennung, Selbstbestimmung und gleiche Rechte. Pride war nie bloß ein Fest, sondern Protest, Erinnerung und politische Bewegung zugleich. Queere Geschichte erzählt von Menschen, die trotz Ausgrenzung, Diskriminierung und gesellschaftlicher Barrieren für ein selbstbestimmtes Leben eingetreten sind. 

Wie eng persönliche Erfahrungen und politische Sichtbarkeit miteinander verbunden sind, zeigt auch das Protestplakat „See my true colors“, das 2023 bei der Wiener Regenbogenparade vom Team des hdgö gesammelt wurde. Gestaltet von einer Person, der in den 1990er Jahren eine Transition zur Frau verunmöglicht wurde, wurde das Plakat zu einem Symbol für den langen Kampf um Anerkennung und Selbstbestimmung. Die Botschaft macht deutlich: Historische Veränderungen entstehen durch individuelle Geschichten, Mut und beharrlichen Widerstand. 

Das hdgö macht queere Geschichte das ganze Jahr über sichtbar - in Ausstellungen, Vermittlungsprogrammen und digital. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!  

Ihre Monika Sommer und das Team des hdgö 

 
 
Queere Geschichten
30 Jahre Pride bedeuten 30 Jahre Kampf für Akzeptanz, Respekt und Gleichberechtigung. Das hdgö lädt im Pride Month dazu ein, sich mit queerer Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen. Die kostenlosen Kurzführungen Zeitgeschichte kompakt: Queere Geschichten erzählen von Menschen, die den gesellschaftlichen Erwartungen von Geschlecht und Sexualität widersprochen haben. Kurator Stefan Benedik spricht am 5. Juni um 16:30 Uhr in einer Führung über Sexualität und Geschlechteridentität im Nationalsozialismus. 
 
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Bewegtes Museum - Im Gespräch am Heldenplatz
Am 11. Juni um 17 Uhr wird der Heldenplatz zum Ort des Austauschs: Die Publikation Bewegtes Museum – Im Gespräch am Heldenplatz bündelt ein mehrjähriges Projekt (2021-2024), bei dem das hdgö mit Nutzer*innen und Besucher*innen des Platzes über Kritik, Bezüge und Zukunftsvorstellungen gesprochen hat. Die Präsentation und das anschließende Gespräch laden dazu ein, eigene Perspektiven einzubringen. Die Veranstaltung findet outdoor beim Burgtor auf dem Heldenplatz statt, bei Schlechtwetter im hdgö.  
 
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Um- und Aufbruch in den 1990ern
Die politischen Umbrüche in Europa ab 1989 und der Jugoslawienkrieg führten zu verstärkter Migration und Fluchtbewegungen, die in Diskussionen über Migration und Asylrecht mündeten. Die Initiative Minderheiten und die Zeitschrift STIMME wurden zu dieser Zeit mit dem Ziel gegründet, der zunehmenden Minderheitenfeindlichkeit entgegenzutreten. Am 16. Juni um 18:30 Uhr widmet sich eine Podiumsdiskussion der Frage, was wir aus den 1990er-Jahren weitergeben wollen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. 
 
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Hinschaun!
In Kooperation mit dem kärnten.museum präsentiert das hdgö am 24. Juni um 18:30 Uhr das Buch zur Ausstellung “Hinschaun! Poglejmo”. Die Publikation führt an Orte des Massensterbens sowjetischer Kriegsgefangener und der Deportationen in Kärnten sowie der Ermordung von Jüdinnen und Juden in Polen. Sie zeigt, dass diese Tatorte auch zu Orten des Widerstands wurden, denn: In Kärnten leisteten slowenische Partisan*innen einen großen Beitrag zur Befreiung vom Nationalsozialismus im Deutschen Reich. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. 
 
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Politik am Spielfeldrand
Mitte Juni startet die Männer-Fußball WM. Das hdgö nimmt dieses Ereignis zum Anlass, die österreichische Fußballgeschichte genauer unter die Lupe zu nehmen. Die neue Kurzführung Zeitgeschichte kompakt: Politik am Spielfeldrand. Fußball in Österreich zeigt anhand ausgewählter Objekte, wie eng die Geschichte des Fußballs in Österreich mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen verwoben ist und lädt dazu ein, Politik, Sport und Nation gemeinsam zu denken. Anpfiff zur neuen Führung ist am 19. und 26. Juni jeweils um 16 Uhr.
 
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Highlights im Juni
Im Juni erwarten Sie spannende kuratorische Einblicke in die Ausstellungen des hdgö: Am 18. Juni um 18:15 Uhr thematisieren die Kurator*innen Eva Tropper und Samuel Hofstadler in Alles Arbeit welche Formen der Arbeit, besonders im Leben von Frauen, häufig unsichtbar bleiben. Der Frage, wie lebensgeschichtliche Erzählungen in der Hauptausstellung ausgewählt, eingeordnet und vermittelt werden, geht Kuratorin Franziska Veronika Winkler am 25. Juni um 18:15 Uhr nach. In der Kuratorinnenführung am 23. Juni um 16:30 Uhr stellt Mara Metzmacher am Beispiel des Nachlasses von Paula Lang in der Foyer-Vitrine konkrete Formen weiblicher Beteiligung am Nationalsozialismus vor. 
 
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Öffnungszeiten und Preise
Das Museum hat regulär von Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr, donnerstags von 10-20 Uhr für Sie geöffnet. Am 22. und 29. Juni ist das Museum auch am Montag geöffnet. Von 22. Juni bis 3. Juli öffnet das hdgö bereits um 9 Uhr. Lesen Sie hier alle Details zu Öffnungszeiten und Preisen nach. Am Donnerstagabend ist der Eintritt ab 18 Uhr frei!
 
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