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| Im November findet die vierte Aktionswoche gegen Antisemitismus des hdgö statt und lädt mit einem breiten Angebot zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Foto: Klaus Pichler / hdgö, cc-by nc, 4.0
Sieben Jahre Dialog im hdgö
Diesen November feiert das Haus der Geschichte Österreich bereits seinen siebten Geburtstag – ein weiterer Anlass für uns, das Monat mit einem besonders vielfältigen Programm zu begehen. In unserer gesetzlich verankerten Rolle als „Diskussionsforum“ schaffen wir Räume für Austausch und gemeinsames Reflektieren über Vergangenes ebenso wie Hochaktuelles. Unsere innovativen Vermittlungsansätze lassen Geschichte lebendig werden und fanden nun auch Eingang in das Handbuch „Methoden der personalen Vermittlung im Museum“, das von unserer Vermittlungsleiterin Eva Meran gemeinsam mit Kolleg*innen erarbeitet wurde. Am 18. November wird das Werk – in der Fach-Community bereits gespannt erwartet – im Rahmen einer Abendveranstaltung im Museum präsentiert.
Auch darüber hinaus hält der November einen vollen Veranstaltungskalender bereit: In der vierten Aktionswoche gegen Antisemitismus widmen wir uns von 7. bis 14. November einem Thema, dessen Aktualität angesichts weltweit zunehmender antisemitischer Vorfälle nicht abnimmt. Die zahlreichen Formate laden junge Menschen und Erwachsene ein, ihr Wissen zu vertiefen und regen gleichzeitig zum Dialog an. Unsere weiteren Programmhighlights des Monats finden Sie unten in unseren Beiträgen oder direkt in unserem Kalender.
Für alle Kurzentschlossenen haben wir noch einen Tipp für die Herbstferien: Schauen Sie in der Neuen Hofburg am Heldenplatz vorbei! Mit unserem abwechslungsreichen Kinderprogramm und spannenden Führungen durch die Ausstellungen ist für kurzweilige Ferientage gesorgt.
Ihre Monika Sommer und das Team des hdgö |
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Aktionswoche gegen Antisemitismus
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Vom 7. bis 14. November lädt das hdgö zur Aktionswoche gegen Antisemitismus. Mit einem vielfältigen Bildungsprogramm bieten wir Raum für die kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart. In einer gemeinsamen Veranstaltung des hdgö und des OeAD-Programms ERINNERN:AT am 11. November um 18.30 Uhr steht das Thema Antisemitismus in der Schule im Mittelpunkt: Im Beisein von Bildungsminister Christoph Wiederkehr werden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen einer vom Institut für Konfliktforschung durchgeführten Studie vorgestellt und diskutiert. Beim Ausstellungsgespräch am 12. November um 16.30 Uhr gibt das hdgö-Team persönliche Einblicke in seine Überlegungen und Entscheidungen beim Ausstellen und Vermitteln von Antisemitismus und Rassismus.
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Konzert in Erinnerung an Alma Rosé
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Die österreichische Musikerin Alma Rosé erlangte als Geigerin Bekanntheit. Ihre Karriere wurde 1938 durch den „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische deutsche Reich abrupt beendet und sie selbst ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Als Leiterin des dortigen Frauenorchesters rettete Alma Rosé zahlreiche Musikerinnen, bevor sie selbst 1944 ums Leben kam. Anlässlich ihres Geburtstags und in Erinnerung an ihr Leben und Wirken veranstalten das Alma Rosé Institut für Streichinstrumente, Gitarre und Harfe in der Musikpädagogik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gemeinsam mit dem hdgö am 3. November um 18.30 Uhr ein Gedenkkonzert: Studierende des Alma Rosé Instituts spielen Werke von Henriëtte Bosmans, Hans Gál, Gideon Klein und Erwin Schulhoff. Die Veranstaltung findet im hdgö in der Neuen Hofburg statt. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl bitten wir um Anmeldung.
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Buchpräsentationen im hdgö
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Zum ersten Mal sind personale Vermittlungsmethoden für die Museumsarbeit in einem Handbuch gebündelt – praxisnah, übersichtlich, zum Nachschlagen und Weiterdenken. Am 18. November 2025 um 18.30 Uhr präsentieren Angelika Doppelbauer, Monika Holzer-Kernbichler, hdgö-Vermittlungsleiterin Eva Meran und Franziska Mühlbacher im hdgö ihr gemeinsames Werk Methoden der personalen Vermittlung im Museum. Das Handbuch vereint Ansätze aus unterschiedlichen Museen – von Kunst über Geschichte bis hin zur Technik – und führt sie produktiv zusammen. Um 650 Jahre Weltgeschichte geht es am 25. November 2025 um 18.30 Uhr: Autor und Historiker Roman Sandgruber spricht mit Journalist Florian Gasser über sein neues Buch Habsburg. Die wichtigste Dynastie der Welt. Für beide Veranstaltungen ist die Anmeldung bereits geöffnet, die Plätze sind begrenzt.
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Zwischen Macht und Mitbestimmung
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Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung Es funkt! Österreich zwischen Propaganda und Protest lädt das hdgö am 20. November um 18 Uhr zu einem Ausstellungsgespräch mit Ulli Weish, Medienwissenschaftlerin, Radiomacherin und Geschäftsführerin von Radio ORANGE 94.0. Vor Ort in der Ausstellung beleuchtet sie die politische Wirkung des Radios und dessen Rolle in der Gegenwart. Sie verbindet historische Entwicklungen mit aktuellen Fragestellungen und zeigt, wie das Medium im Spannungsfeld von digitaler Überfrachtung, demokratischer Teilhabe und medialer Vielfalt eingesetzt wird. Ebenfalls Thema: Das 2024 erschienene Buch „Das Recht auf Radio“, das die Geschichte von 100 Jahren Radio in Österreich zum Anlass nimmt, diese aus zivilgesellschaftlicher Perspektive neu zu erzählen.
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Von Frauenwahlrecht bis Femizid
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Wie haben Frauen in Österreich um politische Teilhabe und Gleichberechtigung gekämpft – und wo steht Österreich heute? In der Kurzführung 5×5 – Zeitgeschichte kompakt: Feministische Kämpfe am 21. November um 16 Uhr werfen wir mit Ihnen in 25 Minuten einen Blick auf zentrale Errungenschaften der österreichischen Frauenbewegung – von historischen Forderungen bis zu aktuellen Gleichstellungsfragen. In der Kuratorinnenführung Keine Privatsache. Geschlecht, Gewalt und Geschichte geht Marianna Nenning am 28. November um 16.30 Uhr in die Tiefe. Anhand von Sammlungsobjekten – vom Protestschal über ein Brettspiel bis zum Reisepass – macht sie Zusammenhänge zwischen Frauenrechten, Gewaltschutz und gesellschaftlicher Debatte damals und heute greifbar und diskutiert mit Ihnen: Sind einmal erkämpfte Rechte wirklich dauerhaft gesichert?
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Highlights im November
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Am 27. November ist die Mobile TIN*-Werkstatt (TIN* = trans*, inter*, nichtbinär) mit einem Workshop zu Gast im hdgö. Unter dem Titel „Gemeinsam Geschichte sammeln“ liegt der Fokus auf dem Thema Sammeln und Archivieren: Wie kann tin*-Geschichte respektvoll gesammelt werden? Der Workshop findet von 17 bis 20 Uhr auf Deutsch, Englisch und Spanisch statt – die Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
In unserem umfangreichen Vermittlungsangebot im November finden spannende 5x5 – Zeitgeschichte kompakt-Kurzführungen statt, wie etwa Queere Geschichten oder Österreichische Vielsprachigkeit. Auch bei den Fokusführungen ist für jedes Interesse das passende Angebot vorhanden: Erfahren Sie mehr zu Migration aus und nach Österreich, Antisemitismus und Rassismus oder zur österreichischen Radiogeschichte. Alle Termine und das vollständige Programm finden Sie auch online in unserem
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Öffnungszeiten und Preise
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| Wir haben das Museum von Dienstag bis Sonntag zwischen 10–18 Uhr, donnerstags von 10–21 Uhr für Sie geöffnet. Während der Aktionswoche gegen Antisemitismus hat das Museum seine Öffnungszeiten ausgeweitet und von Montag, den 10.11. bis Freitag, den 14.11. von 9–18 Uhr für Sie geöffnet. Lesen Sie hier alle Details zu Öffnungszeiten und Preisen nach. |
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© Haus der Geschichte Österreich
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