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| Aufnahme der Rantener Kapelle beim Blasmusikpreis 1924. Archiv des Musikvereins Ranten
Der März gibt den Ton an
Blasmusik hat in Österreich Tradition. Wer dabei an Männer in Uniform denkt, liegt zumindest historisch gesehen meist richtig. Frauen waren in Blasmusikkapellen lange vor allem als Marketenderinnen anzutreffen: Sie begleiteten, repräsentierten und schenkten aus. Umso bemerkenswerter ist, was die Vereinschronik einer kleinen Kapelle aus Ranten in der Steiermark festhält: Ab 1923 gab dort Rina Scherf als Dirigentin für 16 Jahre den Takt an. Möglich war das nur nach „inständigem Bitten“ und der „großzügigen Zusage ihres Gatten“.
Das verwundert nicht, schließlich wurde die Ehe erst vor 50 Jahren gesetzlich als gleichberechtigte Partnerschaft festgeschrieben. Diesen Meilenstein sowie die Fristenlösung präsentiert das hdgö in der Café-Vitrine mit historischen Ausgaben der feministischen Zeitschrift AUF sowie der Schreibmaschine einer Redakteurin. Und die Sonderausstellung Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950–1966 verbindet historische Fotografien mit aktuellen Debatten über Sorgearbeit, Anerkennung und Ungleichheit. Am Internationalen Frauentag, dem 8. März, ist der Eintritt frei und kostenlose Führungen laden ein gemeinsam die Vergangenheit und Gegenwart zu hinterfragen.
Am 26. März schließt sich der Kreis – mit Blasmusik am Heldenplatz. Die musikarbeiterInnenkapelle eröffnet um 19 Uhr vor der Neuen Hofburg die neue Sonderpräsentation in unserer Huaptausstellung Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum mit ESC-Hits. Kommen Sie vorbei!
Ihre Monika Sommer und das Team des hdgö |
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Waldheim und der Opfermythos
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Am 3. März 1986 erschien der profil-Artikel „Waldheim und die SA“ – der Beginn einer Debatte, die Österreichs Selbstverständnis veränderte. Vierzig Jahre später zeigt ORF III am Mittwoch, den 4. März um 18:30 Uhr im hdgö „Der Fall des Kurt Waldheim" aus der Reihe Schicksalstage Österreichs. Im Anschluss diskutieren die Journalistinnen Anneliese Rohrer und Danielle Spera, der ehemalige Nationalratspräsident Andreas Khol und Historikerin Eva Nowotny zum Thema. Das kostenlose 25-minütige Format Zeitgeschichte kompakt: Opfermythos findet am 13. März um 16 Uhr und 14. März um 15 Uhr statt.
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Osterferien, die in die Geschichte eingehen
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Wer selbst kreativ werden möchte: In den Osterferien lädt die kostenlose Bastelstation Deine Stimme, deine Bühne von 30. März bis 2. April (13–16 Uhr) junge Besucher*innen ein, eigene Song-Contest-Bühnen zu gestalten. Während der gesamten Osterferien führt die Quiz-Reise durch die Zeit Klein und Groß durch die Hauptausstellung: Zehn Menschen aus den letzten 100 Jahren warten mit Rätselfragen zu ihren Lebens-
geschichten – wer das Lösungswort knackt, bekommt eine Überraschung. Das WIENXTRA-Ferienspiel ermöglicht ermäßigten Eintritt für Erwachsene.
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Öffnungszeiten und Preise
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Wir haben das Museum regulär von Dienstag bis Sonntag zwischen 10-18 Uhr, donnerstags von 10-20 Uhr für Sie geöffnet. Während der Osterferien ist das hdgö an den Montagen (30. März und 6. April 2026) von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Lesen Sie hier alles Details zu Öffnungszeiten und Preisen nach. Am Donnerstagabend ist der Eintritt ab 18 Uhr frei!
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© Haus der Geschichte Österreich
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