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| Die neue Ausstellung Eingestickt verankert Menschen künstlerisch in der Erinnerungskultur. Foto: Ulrike Wieser
2026: Neues Jahr, neue Geschichten
Zeitgeschichte wächst jedes Jahr weiter. Was uns heute beschäftigt, prägt das Morgen. Nach einem ereignisreichen 2025 verspricht das hdgö auch für 2026 neues aus der Vergangenheit für heute. Es erwarten Sie vielfältige Themen und Veranstaltungen: Zum 40. Mal jähren sich der Wahlkampf von Kurt Waldheim und seine Wahl zum Bundespräsidenten. Die damalige Debatte über seine NS-Vergangenheit prägte maßgeblich die Auseinandersetzung mit der österreichischen Mitverantwortung. Das hdgö nimmt das zum Anlass, einen Schwerpunkt auf NS-Kontinuitäten und Erinnerungskultur zu setzen.
Gleichzeitig feiert der ESC seinen 70. Geburtstag in Wien, den wir mit einem besonderen Fokus auf die Geschichte und Politik des Song Contests in unserer Hauptausstellung begehen. Im Herbst folgt eine Sonderausstellung zu „Selbstbestimmt Leben“ im hdgö-Foyer und Ende des Jahres erweitern wir unsere diskriminierungskritische Bildungsarbeit mit einer Aktionswoche für Disability History um eine Veranstaltungsreihe. Bereits bekannte und nachgefragte Schwerpunkte wie die Aktionswoche für Antisemitismus setzen wir fort.
Zunächst wollen wir Sie jedoch für unser Programm im Jänner begeistern. Die neue Sonderausstellung Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950–1966 ist ab dem 29. Jänner auf dem Alma Rosé-Plateau zu sehen. Was ist alles Arbeit? Welche Formen von Arbeit halten unsere Gesellschaft aufrecht? Und welche Arbeit wird gesehen? Die Ausstellung des Museums für Geschichte in Graz und wird in Zusammenarbeit mit dem hdgö gezeigt. Ein Kombi-Ticket ermöglicht zudem den Besuch der Ausstellung „Alles in Arbeit“ im Dom Museum Wien.
Unverändert bleibt unser Anspruch, ein vielstimmiges Museum zu sein und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Daher freuen wir uns besonders, dass wir Sie 2026 jeden Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr bei freiem Eintritt ins Museum einladen können – der Dank dafür geht an die UNIQA, die den kostenlosen Zugang ermöglicht. Gleich am 1. Jänner geht es los, kommen Sie uns besuchen!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben einen feinen Start in ein neues Jahr mit viel Zeit für Geschichte.
Ihre Monika Sommer und das Team des hdgö |
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Mit dem Ferienprogramm ins Jahr 2026
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Das neue Jahr mit einer Zeitreise starten? Mit unserer Quiz-Reise durch die Zeit können Kinder während der Ferien spielerisch spannende Persönlichkeiten und wichtige Ereignisse der österreichischen Geschichte kennenlernen. Am 2. sowie 5. Jänner 2026 haben junge Geschichtsbegeisterte zusätzlich die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. Bei der Bastelstation Deine Geschichte zählt! können Erzählsteine und Postkarten mit persönlichen Botschaften gestaltet werden. Die Bastelstation ist ein Teil des WIENXTRA-Ferienspiels. Mit dem Ferienspielpass ist daher der Eintritt für erwachsene Begleitpersonen auf 6 Euro ermäßigt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
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Ein letztes Mal: Es funkt!
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Die Einführung des Radios war eine Revolution! Es brachte dieselbe Nachricht, die gleiche Stimmung zur selben Zeit in viele private Räume. In den 1930er Jahren war das Radio zentrales Instrument diktatorischer und nationalsozialistischer Propaganda. In der Zweiten Republik wurde das Radio immer vielstimmiger – und auch für Gegenerzählungen und Protest genutzt. Es funkt! Österreich zwischen Propaganda und Protest stellt sechs Momente der österreichischen Zeitgeschichte in den Fokus. Wer unsere Sonderausstellung noch nicht gesehen (und gehört) hat, sollte schnell sein, denn bereits am 11. Jänner schließt sie. Am 10. und 11. Jänner finden letzte Führungen durch die Ausstellung statt, darunter auch eine Tast- und Hörführung.
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Eingestickt. Zur Erinnerung an 67 Menschen, die 1940 in Hartheim ermordet wurden
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Unsere neue Foyer-Ausstellung Eingestickt zeigt 67 bestickte Fotografien der Künstlerin Ulrike Wieser. Gemeinsam mit Historikerin Melanie Dejnega recherchierte sie die Geschichten von 67 Bewohner*innen des St. Josef-Instituts in Mils/Tirol, die in der NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim ermordet wurden. Dabei arbeitete Wieser auch ihre eigene Familiengeschichte auf. Wer mehr über das Entstehen und die Hintergründe der Ausstellung erfahren möchte, hat am 15. Jänner die Möglichkeit, an einem Ausstellungsgespräch mit den Kuratorinnen teilzunehmen. Am 25. Jänner bietet eine Zeitgeschichte kompakt-Führung in 25 Minuten einen Einblick in die Lebensgeschichten und historische Hintergründe zu dem Erinnerungsprojekt.
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Neue Sonderausstellung: Alles Arbeit
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Ab 29. Jänner ist unsere neue Sonderausstellung Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950–1966 auf dem Alma Rosé-Plateau zu sehen. Ausgehend vom Archiv einer Grazer Pressefotoagentur werden gegenwärtige Fragen zum Verhältnis von bezahlter, unbezahlter und prekärer Arbeit im Leben von Frauen in der Steiermark der 1950er und 60er Jahre verhandelt. Welche Tätigkeiten werden sichtbar gemacht? Und welche bleiben im Verborgenen? Dabei zeigt die Ausstellung eindrücklich auf, dass moderne Begriffe wie Pflegenotstand, Gender Pay Gap oder Teilzeitfalle keine neuen Probleme sind, sondern auf historisch gewachsene Ungleichheiten zurückgehen. Kommen Sie zum ersten Ausstellungsrundgang am 29. Jänner um 18.15 Uhr.
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Holocaust-Gedenktag: Eintritt frei am 27. Jänner
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Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages öffnen wir unsere Türen am 27. Jänner kostenfrei. Um 11, 14 und 17 Uhr bieten kurze Führungen durch die Hauptausstellung eine Einführung zu den Themen Holocaust und Erinnerung. Im Vorfeld des Gedenktages laden wir am 22. Jänner um 18.30 Uhr zur Präsentation und Diskussionsveranstaltung Virtual Reality statt Geschichtsbuch? ein. Dort werden Chancen und Grenzen von Virtual Reality in der Holocaust-Vermittlung diskutiert und das VR-Projekt „Inside Pogromnacht“ vorgestellt. Zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr ist es mit Anmeldung möglich, das Projekt selbst zu testen.
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Donnerstags ab 18 Uhr frei und Highlights
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Wer an Donnerstagen seinen Abend mit einem Museumbesuch ausklingen lassen möchte, kann sich 2026 besonders freuen. Zwischen 18 und 20 Uhr bieten wir dank einer Partnerschaft mit UNIQA allen Besucher*innen freien Eintritt.
Am Freitag, den 16. Jänner findet die erste Zeitgeschichte kompakt: Umbruch 1918 Führung statt. Sie beleuchtet das Ende der Monarchie und den Beginn der demokratischen Republik. Und noch ein Tipp: Am 26. Jänner um 18.30 Uhr laden Eingestickt-Künstlerin Ulrike Wieser und Autorin Alexandra Guesetti zu einer Lesung und Diskussion ins Brunnenvierteil ein. Unter dem Titel „Was bleibt? Künstlerische Wege der NS-Aufarbeitung“ verhandelt die Veranstaltung Wege des familiären und gesellschaftlichen Gedenkens.
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Öffnungszeiten und Preise
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Wir haben das Museum regulär von Dienstag bis Sonntag zwischen 10-18 Uhr, donnerstags von 10-20 Uhr für Sie geöffnet. Am Montag, den 5. Jänner ist das Museum ebenfalls geöffnet. Am 20. Jänner bleibt das Museum wegen Umbau geschlossen. Lesen Sie hier alles Details zu Öffnungszeiten und Preisen nach.
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© Haus der Geschichte Österreich
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